Bauhelden

Die Bauhelden

Die SBV-Kampagne „Die Bauhelden“ ist mit einem sensationellen Erfolg gestartet: In den ersten 24 Stunden wurde das erste Video mehr als 60’000 Mal angeklickt. Allein auf Facebook verzeichnete das deutschsprachige Video 33‘202 Aufrufe und das französischsprachige Video 18‘161 Aufrufe.

Das Beste kommt erst noch: In folgenden Wochen werden weitere vier Folgen von „Die Bauhelden“, jeweils Mittwochmorgens ab 08.00 Uhr, ihre Premiere erleben.

Also verfolgen Sie die Abenteuer von Nadja, Nando, Marc und Kevin über https://bauhelden.ch/de/, Die Bauhelden – YouTube, https://www.facebook.com/DieBauhelden/?ref=bookmarks und https://www.instagram.com/bauhelden/ auch weiterhin und unterstützen unsere Kampagne tatkräftig.

Medienmitteilungen

Bündner Bauwirtschaft – Konsolidierte Nachfrage!

Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Graubünden haben im ersten Semester 2017 gegenüber dem Vorjahr um +9.3% zugenommen. Die Zunahme ist vor allem im Wohnungsbau und im übrigen Hochbau begründet. Auch die Bautätigkeit liegt gegenüber dem Vorjahr mit +12.3% im Plus. Die Zahl der Beschäftigten trug dieser Entwicklung Rechnung und stieg um +3.4% auf 5‘088. Die Vorläuferindikatoren “Auftragseingang“ und “Arbeitsvorrat“ eröffnen den Unternehmungen intakte Perspektiven für eine befriedigende Auslastung im zweiten Semester. Die Bedeutung des Tiefbaus und damit die Abhängigkeit von der öffentlichen Baunachfrage, bleibt ungebrochen hoch. Sie wurde aber durch die positive Entwicklung im Wohnungsbau und im übrigen Hochbau nicht weiter akzentuiert.

Beschäftigte

Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe nahm per 30. Juni 2017 um 169 Personen (+3.4%) zu. Sie ist insbesondere bei den Kurzaufenthaltern begründet. Im Bauhauptgewerbe des Kantons Graubünden waren per Ende Juni 2017 insgesamt 5‘088 Personen (+3.4%) beschäftigt, nämlich 1‘667 Schweizer (+/- 0.0%), 1‘036 Kurzaufenthalter (+12.8%) und 2‘385 übrige Ausländer (+2.4%).

Auftragseingang

Die Auftragseingänge im ersten Semester 2017 nahmen mit +9.3% gegenüber dem Vorjahr erneut erheblich zu. Die nach wie vor gute Nachfrage im Tiefbau wurde überlagert von einer erfreulichen Entwicklung im Wohnungsbau und insbesondere im übrigen Hochbau. Für den Wohnungsbau allein betrachtet, wurden die Werte der Jahre 2011-2013 vor dem Einbruch des Zweitwohnungsbaus, trotz allem nicht erreicht.

Das Gesamtvolumen an eingegangenen Aufträgen im ersten Semester 2017 beträgt 609.9 Mio. Franken. Es liegt mit +9.3% deutlich über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Im langjährigen Vergleich resultiert damit der höchste Wert. Der Wohnungsbau steuerte eine Zunahme von +15.2%, der übrige Hochbau eine solche von +60.8% dazu bei, während der volumenstarke Tiefbau eine Abnahme von -3.1% zu beziffern hat.

Im Wohnungsbau dürfte die allgemein prosperierende Nachfrage insbesondere im Bündner Rheintal der Treiber sein. Trotz der guten Nachfrageentwicklung ist im Wohnungsbau der Einbruch der Zweitwohnungsinitiative nach wie vor nicht auskompensiert. Im übrigen Hochbau begründet die im Berichtssemester liegende Vergabe des Hauptauftrages der Justizvollzugsanstalt in Cazis die starke Zunahme. Trotz der leichten Abnahme nach wie vor stetig und ungebrochen bedeutsam ist die Nachfrage im Tiefbau. Er behält seine hohe Bedeutung für die Bauwirtschaft im Kanton Graubünden, insbesondere bei der öffentlichen Baunachfrage im Infrastrukturbereich. In einer langfristigen Betrachtung ist zu hoffen, dass der Hochbau, welcher seine primär private Nachfrage aus der realen volkswirtschaftlichen Entwicklung generiert, weiter an Bedeutung zulegt.

Bautätigkeit

Die steigenden Auftragseingänge wirkten sich konsequenterweise positiv auf die Bautätigkeit aus. Diese nahm im ersten Semester insbesondere im Tiefbau und im übrigen Hochbau zu, während sie im Wohnungsbau, im ersten Halbjahr nicht überraschend, stagnierte.

Das im ersten Semester 2017 realisierte Bauvolumen belief sich auf rund 418.1 Mio. Franken. Es liegt damit nominell um 45.8 Mio. Franken über dem Vorjahreswert von 372.3 Mio. Franken. Dazu beigetragen haben der Tiefbau mit 202.1 Mio. Franken (+10.8%) und der übrige Hochbau mit 79.8 Mio. Franken (+55.2%). Im Tiefbau befindet sich nach wie vor der Albulatunnel der RhB im Bau, während im übrigen Hochbau der Neubau des Kantonsspitals und des Verwaltungsgebäudes Synergia in Chur, sowie der Neubau der Justizvollzugsanstalt in Cazis in der Ausführung stehen. Im Wohnungsbau ist das erste Semester traditionell schwächer als das zweite. Dass dies auch im laufenden Jahr so sein wird, darauf deuten die erfreulichen Auftragseingänge im ersten Semester hin, welche sich per 30. Juni 2017 in Form hoher Arbeitsvorräte abbilden.

Arbeitsvorrat

Der Arbeitsvorrat per 30. Juni 2017 verhielten dank den erfreulichen Auftragseingängen auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Dies darum, weil sich Auftragseingänge und Bauvolumen insgesamt die Waage hielten.

Die Arbeitsvorräte betrugen per 30. Juni 2017 rund 534.9 Mio. Franken. Dies entspricht einem marginalen Rückgang von -0.5% gegenüber dem Vorjahreswert. Dieser Umstand ist vor allem im Tiefbau begründet (-9.4%) und dort insbesondere im Grossprojekt des RhB-Albulatunnels und in geringerem Ausmass in der Umfahrung Silvaplana deren Auftragsvolumen laufend abgebaut werden. Im Wohnungsbau wirkten sich die hohen Auftragseingänge und das stagnierende Bauvolumen auf die Arbeitsvorräte aus (+21.7%) und auch im übrigen Hochbau nahmen die Arbeitsvorräte trotz des guten Bauvolumens zu (+9.5%). Der Gesamtbestand an Arbeitsvorräten per 30. Juni 2017 lässt für das zweite Semester die Erwartung zu, das sich auch für das gesamte Baujahr 2017 eine konsolidierte Nachfrage auf Vorjahresniveau einstellen wird.

Bauzeitversicherungen

Graubünden kennt, wie die Mehrzahl der übrigen Kantone in der Schweiz, die obligatorische Gebäudeversicherungspflicht. Die Gebäudeversicherung Graubünden (GVG) sichert den Bauvorhaben im Hochbau, auf der Basis des Kostenvoranschlages für die Baubewilligung, den Versicherungsschutz für die Dauer der Bauzeit zu. Dieses bauzeitversicherte Volumen wird von der GVG statistisch erfasst und bildet für den Hochbau einen Vorläuferindikator, der aufzeigt, wie sich die Auftragseingänge in der nachfolgenden Zeitperiode entwickeln werden.

Per 30. Juni 2017 betrug das auf der Basis der erteilten Baubewilligungen zugesicherte bauzeitversicherte Volumen für das erste Semester 979.0 Millionen Franken. Ein Vergleich mit dem Vorjahreswert von 907.1 Millionen Franken weist eine Zunahme von +7.9% aus. Die Entwicklung des neu bauzeitversicherten Volumens plausibilisiert damit die Zunahme der Auftragseingänge in den Sparten Wohnungsbau und übriger Hochbau, welche im Portfolio der Bauzeitversicherung erfasst sind.

Die Zunahme im ersten Semester 2017 vermochte die Rückgänge aus den beiden Vorjahren zu kompensieren. Das baubewilligte Volumen im ersten Semester 2017 liegt damit auf dem Niveau von 2014 und damit im Bereich des langjährigen Mittels. Vom Rekordwert des Jahres 2013 ist man allerdings nach wie vor weit entfernt.

 

Medienkontakt
Graubündnerischer Baumeisterverband
Andreas Felix
Geschäftsführer
Comercialstrasse 20
7001 Chur
Telefon 081 257 08 08
Mail: andreas.felix@gbv.ch

Bild von Schutzbauten

Wir Bündner schaffen das – auch mit Hilfe der Baumeister!

Mit Betroffenheit hat der Graubündnerische Baumeisterverband die dramatischen und tragischen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Bergsturz und dem nachfolgenden Murgang in der Val Bondasca und in Bondo zur Kenntnis genommen. Es ist beeindruckend wie unaufgeregt, spontan und solidarisch die betroffene Bevölkerung die Nachbarschaftshilfe lebt und wie effizient und zielgerichtet die Katastrophenhilfsorganisation unseres Kantons funktioniert. Dafür gebührt den Behörden auf allen Stufen ein grosses Kompliment.

Das Gratismagazin 20 Minuten berichtete am Sonntag, 27. August 2017 darüber, dass die Behörden Hilfe von einer spezialisierten Bauunternehmung in Zürich beigezogen haben. Begründet wird dies gemäss dem Sprecher der Kantonspolizei Graubünden damit, dass es im Tal nicht genügend schweres Material gebe und deshalb die Unterstützung aus allen Landesteilen benötigt werde. Der Graubündnerische Baumeisterverband (GBV) als Berufsverband der Bündner Baumeister legt Wert auf die folgende Feststellung:

Dass bei ausserordentlichen Ereignissen die lokal verfügbaren Einsatzmittel rasch an ihre Grenzen stossen liegt auf der Hand. Gerade das aktuelle Beispiel zeigt aber auf, wie wichtig lokale Kapazitäten für die Erstintervention bis zur Verstärkung mit herangeführten Mitteln sind. Die Bauwirtschaft im Kanton Graubünden ist leistungsfähig und schlagkräftig. Das hat sie bei gravierenden Unwetterereignissen der Vergangenheit im Puschlav, in der Surselva, in Klosters oder beim Murgang in der Val Parghera bewiesen. Sie verfügt über geeignetes Gerät und erfahrende Fachkräfte für Bau- und Räumungsarbeiten im Gebirge, auch unter erschwerten Bedingungen. Die Bündner Baumeister sind deshalb überrascht und offen gestanden auch irritiert, dass nicht konsequent die im Kanton verfügbaren Einsatzmittel angefragt und aufgeboten werden, bevor weitere Verstärkung angefordert wird. Davon ausgenommen sind im Kanton nicht verfügbare Spezialgeräte. Gerade für einen Gebirgskanton dürfte es in Zukunft noch wichtiger werden, dass die im Kanton ansässigen Unternehmen über das entsprechende Fachwissen, geeignete Maschinen und gut ausgebildet Fachkräfte für die Krisenreaktion verfügen. Dies ist aber nur gewährleistet, wenn sie im Ernstfall auch eingesetzt werden. Die Baumeister sind gerne bereit schnell und unkompliziert ihren Beitrag zu leisten und über den GBV bei Bedarf die notwendige Koordination sicherzustellen.

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Erfolgreiche Lehrabschlüsse 2017

35 Maurer EFZ, 4 Baupraktiker EBA, 4 Strassenbauer EFZ und 2 Strassenbaupraktiker EBA haben ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Der Abschluss der beruflichen Grundbildung und das bestandene Qualifikationsverfahren sind Ausdruck einer vollbrachten Leistung und einer übersprungenen Hürde. Der GBV gratuliert allen erfolgreichen Prüfungsabsolventen ganz herzlich.

Die erfolgreichen Prüfungskandidaten sehen Sie hier.

 

 

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Arbeitssicherheit für die Praxis

Arbeitssicherheit als Branchenziel

Das Bauhauptgewerbe setzt die Auflagen an die Unternehmungen bezüglich Arbeitssicherheit mittels einer Branchenlösung (sicuro) um. Den Schulungsauftrag nimmt der Graubündnerische Baumeisterverband (GBV) mit Unterstützung der SUVA und der PBK Bau wahr. Die Sicherheitsparcours 2017 in Chur und Zernez besuchen rund 300 Teilnehmer.

sicuro – die Branchenlösung
Das Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) und die Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten (VUV) geben vor, dass der Arbeitgeber für die Sicherheit in seinem Betrieb verantwortlich ist. Das Bauhauptgewerbe setzt die vorgegebenen Massnahmen mit sicuro um (www.sicuro.ch). Unternehmungen, welche den Vorgaben von sicuro nachkommen, erfüllen die gesetzlichen Auflagen.

Unfallzahlen um 42% gesenkt
In den letzten 25 Jahren konnte die Zahl der Unfälle im Bauhauptgewerbe laufend und nachweisbar um 42% reduziert werden.

Jahr                                Unfälle pro tausend Mitarbeiter

1990                                                   321

1995                                                   283

2000                                                  240

2006                                                  224

2010                                                  209

2015                                                   186

Dieser rückläufige Trend ist sicher der Tatsache zu verdanken, dass der Schweizerische Baumeisterverband die Sicherheit auf Baustellen zu einem zentralen Thema gemacht hat und schweizweit jedes Jahr verschiedene Aktivitäten umgesetzt werden. Die Sicherheitsparcours in Chur und Zernez, welche alle zwei Jahre durchgeführt werden, gehören dazu.

Ausbildung als Schlüssel
Die konsequente Förderung der Arbeitssicherheit im Betrieb spielt zunehmend eine wichtige Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit einer Unternehmung. Der Schweizerische Baumeisterverband unterstützt seine Mitglieder mit der Beratungsstelle für Arbeitssicherheit (BfA) wirksam mit der Herausgabe von Informationen und Dokumentationen im Bereich der Arbeitssicherheit. Ein rasch wirksamer Ansatzpunkt auf betrieblicher Ebene ist die gezielte Schulung des Personals im Umgang mit risikoträchtigen Situationen, Hilfsmitteln und Geräten. Eine effiziente Möglichkeit, diese Schulung umzusetzen, bildet die Ausbildung am Sicherheitsparcours.

Sicherheitsparcours
Das Ziel der Schulung am Sicherheitsparcours ist die Förderung des sicherheitsgerechten Verhaltens auf der Baustelle, die Verminderung von Arbeitsunfällen und die Senkung der Versicherungsprämien durch Unfallverhütung. Der Sicherheitsparcours 2017 beinhaltet Posten, an denen mittels praktischer Anwendung Kenntnisse über das Sichern von Lasten auf und in Fahrzeugen aller Art sowie über Sturzsicherung auf Baustellen im Hoch- und Tiefbau (Betongerüste, Schutzgerüste, Graben und Spriessungen) vermittelt werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmer zum Thema „Anwendung der persönlichen Schutzausrüstung“ instruiert. Die Kapazität des Parcours beträgt 50 Teilnehmer pro Kurshalbtag. Die Teilnehmer absolvieren die Posten in Gruppen von 8 – 10 Personen nach dem Rotationsprinzip. Für die Kurse vom 16. bis 18. Mai 2017 in Chur sowie vom 13. bis 14. Juni 2017 in Zernez sind rund 300 Teilnehmer aus Bauunternehmungen des Kantons Graubündens angemeldet.

Breite Abstützung
Das Projekt des Sicherheitsparcours ist breit abgestützt. Die SUVA unterstützt und begleitet den Parcours beratend. GBV-Mitgliedfirmen sind gemeinsam für den Aufbau und den Betrieb des Parcours verantwortlich und stellen die Kursinstruktoren. Die HG Commerciale stellt in Chur und Zernez ihre Lagerareale für die Durchführung des Sicherheitsparcours zur Verfügung. Die Sozialpartner des Bauhauptgewerbes unterstützen das Projekt, indem den teilnehmenden Unternehmungen die Kurs- und Lohnausfallkosten aus dem Parifonds Bau zurückerstattet werden.

Barbara Dönz
Geschäftsführer-Stellvertreterin
Comercialstrasse 20
7007 Chur
Telefon 081 257 08 08
Mail gbv@gbv.ch

Markus Derungs_Prof. Rudolf Minsch, economiesuisse_Andreas Felix

Generalversammlung 2017

Anlässlich der GV vom 5. Mai 2017 in Andeer durfte Präsident Markus Derungs Rudolf Minsch, Chefökonom bei economiesuisse sowie rund 100 Mitglieder und Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüssen

GV Eröffnungsansprache Markus Derungs.

Der Hauptreferent, Professor Dr. Rudolf Minsch, beantwortete in seinem Referat die Frage „Kehrt das Wachstum zurück?“ mit JA, da alle Konjunkturdaten auf ein beschleunigtes Wachstum hindeuten würden. Was die Entwicklung des Immobilienmarktes in der Schweiz angeht, zeichnet sich gemäss Professor Minsch eine Überhitzung ab, aber es besteht die Chance auf ein „Soft Landing“, solange die Konjunktur weiter anzieht und die Zinsen tief bleiben. Professor Minsch schloss seine Ausführungen mit dem Appell an die Bündner Baumeister, in Bezug auf den Immobilienmarkt sehr, sehr wachsam zu sein.

Regierungsrat Mario Cavigelli, Zentralpräsident SBV Gian Luca LardiRegierungsrat Dr. Mario Cavigelli überbrachte die Grüsse der Bündner Regierung. Als Vertreter des SBV nahm der Zentralpräsidenten Gian Luca Lardi an der Versammlung teil.

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Baumeister schenken FIUTSCHER-Objekt der Stadt Chur

Anlässlich der FIUTSCHER 2016 hat die Maurerin Flavia Schnoz aus Disentis am Stand der Bündner Baumeister ein Kunstobjekt erstellt. Mit Backsteinen hat sie das Stadtwappen von Chur gebaut und Mitglieder des Bündner Malerunternehmer-Verbandes haben das Objekt anschliessend mit Witterungs- und Antigraffitischutz versehen.

Stolz durfte der Graubündnerische Baumeisterverband  das Objekt am 19. April 2017 als Geschenk der Stadt Chur übergeben. Es freut die Bündner Baumeister sehr, dass das Kunstwerk seinen Platz bei der Einfahrt auf den Parkplatz «Obere Au» gefunden http://www.suedostschweiz.ch/diverses/2017-04-19/maurerin-baut-churer-stadtwappen

Medienmitteilung

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Lernende Maurer und Baupraktiker üben in Landquart

Vom 11. Mai – 21. Juni 2017 haben sich 39 lernende Bündner Maurer und 6 Baupraktiker dem Qualifikationsverfahren (QV) zum Abschluss ihrer Ausbildung zu stellen. Zurzeit holen sie sich in Landquart im Rahmen eines Vorkurses den letzten Schliff.

Seit mehreren Jahren bietet der Graubündnerische Baumeisterverband in Landquart einen Vorkurs an, welcher sich bei Lernenden und Ausbildnern eines grossen Zuspruchs erfreut. Er ermöglicht eine letzte Standortbestimmung vor der Prüfung. Sein Ergebnis bildet die Basis, um die letzte Phase der Vorbereitung zielgerichtet in die Hand zu nehmen.

Die Berufsausbildung zum Maurer dauert drei Jahre und jene zum Baupraktiker deren zwei. Sie erfolgt im Rahmen des trialen Ausbildungssystems. Ausbildungsbetrieb, Berufsfachschule und überbetriebliche Kurse teilen sich die Ausbildungsverantwortung. Die Berufsfachschule vermittelt die Berufskenntnisse und die allgemeinbildenden Fächer, der Einführungskursplatz führt die Lernenden in die Grundlagen der praktischen Ausführung ein und der Ausbildungsbetrieb zeichnet sich für die fachtechnisch korrekte Umsetzung des Grundlagenstoffes in der Praxis verantwortlich.

Wertvolle Standortbestimmung

Die Ausbildung im Betrieb stützt sich auf die Bildungsverordnung für die Berufe Maurerin/Maurer EFZ und Baupraktikerin/Baupraktiker EBA. Darin sind die reglementarisch geforderten Ausbildungsinhalte strukturiert dargestellt und auf die einzelnen Lehrjahre und Ausbildungseinheiten aufgeteilt. Mittels Ausbildungsberichten überprüfen Ausbildner und Lernende periodisch den Ausbildungsfortschritt. Als zusätzliche Möglichkeit einer letzten Standortbestimmung vor dem Qualifikationsverfahren erweist sich der Vorkurs des Graubündnerischen Baumeisterverbandes. Der diesjährige „Vorkurs Qualifikationsverfahren“ findet, unterteilt in vier Gruppen, vom 3. April – 26. April 2017 statt und steht unter der Leitung von Albert Disch, Schiers. Er erfreut sich regen Zuspruchs. Wieder haben ausnahmslos alle Ausbildungsbetriebe ihre Lernenden zum Vorkurs angemeldet. Die Ziegelei Landquart AG gewährt dem Kurs auf ihrem Areal Gastrecht und stellt die notwendigen Baustoffe in namhafter Höhe gratis zur Verfügung. Weiter unterstützen mehrere Mitgliedfirmen des GBV den Kurs.

Echte Prüfungssimulation

Während drei Tagen haben die Lernenden die Möglichkeit, unter prüfungsähnlichen Bedingungen ein Übungsobjekt zu erstellen. Das Objekt wird durch den Kursleiter nach Kriterien bewertet, wie sie auch am Qualifikationsverfahren zur Anwendung gelangen. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die Notengebung im Vorkurs gut mit den später beim QV effektiv erzielten Ergebnissen übereinstimmt. Daraus kann der Schluss gezogen werden, dass es sich bei diesem Vorkurs um eine echte Prüfungssimulation handelt, auf deren Ergebnis Ausbildner und Lernende die letzte Phase der Prüfungsvorbereitung zielgerichtet angehen können.

 

Medienkontakt:

Graubündnerischer Baumeisterverband , Andreas Felix, Geschäftsführer, Telefon: 081 257 08 08, Mobile: 079 445 50 71, Mail: andreas.felix@gbv.ch

Weitere Infos unter http://www.gbv.ch

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Medienmitteilungen

Energiestrategie 2050: Bündner Baumeister sagen JA

Der Graubündnerische Baumeisterverband sagt JA zur Energiestrategie 2050 über deren erstes Massnahmenpaket am 21. Mai 2017 mit der Revision des Energiegesetzes abgestimmt wird. Die Bündner Baumeister bekennen sich damit zu verstärkten Investitionen in die lokale Energieerzeugung und zur Verbesserung der Energieeffizienz, namentlich im Gebäudebereich.

Graubünden produziert heute gut 20% des Schweizer Wasserkraftstroms. Viele Anlagen stehen in der Mitte ihrer konzessionierten Laufzeit und haben teilweise erheblichen Sanierungsbedarf. Zugleich steht die Branche wegen subventioniertem, ausländischem Strom unter einem starken wirtschaftlichen Druck. Das revidierte Energiegesetz gibt hier Gegensteuer und unterstützt die Wasserkraft mit Investitionsbeiträgen und einer Marktprämie. Auch wenn die Wirkung dieser beiden Instrumente begrenzt ist, so ist sind sie doch ein klares Bekenntnis zur Bedeutung der Wasserkraft und deren Gleichbehandlung mit anderen neuen erneuerbaren Energien. Zudem deklariert das revidierte Gesetz grössere Wasserkraft-Ausbauprojekte explizit als von nationalem Interesse. Dieses Interesse ist von den Behörden erstmals gesetzlich bindend als gleichwertig zu den Schutzinteressen nach dem Natur- und Heimatschutzgesetz zu beurteilen. Für die Realisierbarkeit der heute aus wirtschaftlichen Gründen sistierten Wasserkraftprojekte “Lago Biancho“ oder “Klus“ und damit für die Wasserkraft in Graubünden und die Bündner Bauwirtschaft kann dies dereinst von grosser Bedeutung sein.

Aus den Erträgen der bestehenden CO2-Abgabe, deren Rahmen mit der Revision nicht verändert wird, dürfen neu und zeitlich unbefristet 150 Millionen Franken mehr an die Förderung der Energieeffizienz von Gebäuden ausgerichtet werden. Davon dürften Hausbesitzer von sanierungsbedürftigen Liegenschaften, die Haustechnikbranche und das gesamte Ausbaugewerbe in gleichem Masse profitieren. Im Kanton Graubünden sind im gesamten Bauhaupt- und Baunebengewerbe rund 15‘000 Personen beschäftigt. Nach dem Wegfall der Beschäftigung im Zweitwohnungsbau sind entsprechende Impulse im Bereich der Gebäudesanierung sehr willkommen und sichern Arbeitsplätze in den Regionen unseres Kantons.

Auch ordnungspolitische Argumente, bewegen den GBV zur JA-Parole. Nur mit einem JA wird das marktverzerrende Instrument der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) zeitlich klar befristet und entfällt ab 2023 bzw. 2031.

Ein JA am 21. Mai 2017 stärkt die Position der Wasserkraft und der gewerblichen Wirtschaft, fördert die Innovation und Entwicklung im Bereich der Energieeffizienz von Gebäuden und hilft mit Arbeitsplätze in den Regionen zu sichern.

 

Medienkontakt

Graubündnerischer Baumeisterverband

Markus Derungs
Präsident
Telefon: 081 420 30 40 08
Mobile: 079 611 15 01
Mail: m.derungs@derungsbau.ch

Andreas Felix
Geschäftsführer
Telefon: 081 257 08 08
Mobile: 079 445 50 71
Mail: andreas.felix@gbv.ch