Arbeitssicherheit für die Praxis

Das Bauhauptgewerbe setzt die Auflagen an die Unternehmungen bezüglich Arbeitssicherheit mittels einer Branchenlösung (sicuro) um. Den Schulungsauftrag nimmt der Graubündnerische Baumeisterverband (GBV) mit Unterstützung der SUVA und der PBK Bau wahr. Die Sicherheitsparcours 2015 in Chur und Zernez besuchen rund 300 Teilnehmer.

sicuro – die Branchenlösung
Das Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) und die Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten (VUV) geben vor, dass der Arbeitgeber für die Sicherheit in seinem Betrieb verantwortlich ist. Das Bauhauptgewerbe setzt die vorgegebenen Massnahmen mit sicuro um (www.sicuro.ch). Unternehmungen, welche den Vorgaben von sicuro nachkommen, erfüllen die gesetzlichen Auflagen.
Unfallzahlen um rund 39% gesenkt
In den letzten 23 Jahren konnte die Zahl der Unfälle im Bauhauptgewerbe laufend und nachweisbar um rund 39% reduziert werden.

Jahr         Unfälle pro tausend Mitarbeiter
1990                   321
1995                   283
2000                   240
2005                   228
2010                   209
2013                   196

Um diesem Trend neuen Schub zu verleihen, proklamierte der Schweizerische Baumeisterverband das Jahr 2005 zum Jahr der Arbeitssicherheit. Seither werden schweizweit auch nach dem Jahr der Sicherheit verschiedene Aktivitäten umgesetzt. Die Sicherheitsparcours in Chur und Zernez, welche alle zwei Jahre durchgeführt werden, gehören dazu.

Ausbildung als Schlüssel
Die konsequente Förderung der Arbeitssicherheit im Betrieb spielt zunehmend eine wichtige Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit einer Unternehmung. Der Schweizerische Baumeisterverband unterstützt seine Mitglieder mit der Beratungsstelle für Arbeitssicherheit (BfA) wirksam mit der Herausgabe von Informationen und Dokumentationen im Bereich der Arbeitssicherheit. Ein rasch wirksamer Ansatzpunkt auf betrieblicher Ebene ist die gezielte Schulung des Personals im Umgang mit risikoträchtigen Situationen, Hilfsmitteln und Geräten. Eine effiziente Möglichkeit, diese Schulung umzusetzen, bildet die Ausbildung am Sicherheitsparcours.

Sicherheitsparcours
Das Ziel der Schulung am Sicherheitsparcours ist die Förderung des sicherheitsgerechten Verhaltens auf der Baustelle, die Verminderung von Arbeitsunfällen und die Senkung der Versicherungsprämien durch Unfallverhütung. Der Sicherheitsparcours 2015 beinhaltet Posten, an denen mittels praktischer Anwendung Kenntnisse über das Sichern von Lasten auf und in Fahrzeugen aller Art sowie über Sturzsicherung auf Baustellen im Hoch- und Tiefbau (Betongerüste, Schutzgerüste, Graben und Spriessungen) vermittelt werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmer zum Thema „Anwendung der persönlichen Schutzmittel“ instruiert. Die Kapazität des Parcours beträgt 50 Teilnehmer pro Kurshalbtag. Die Teilnehmer absolvieren die Posten in Gruppen von 8 – 10 Personen nach dem Rotationsprinzip. Für die Kurse vom 6. bis 8. Mai 2015 in Chur sowie vom 17. bis 19. Juni 2015 in Zernez sind rund 300 Teilnehmer aus Bauunternehmungen des Kantons Graubündens angemeldet.

Breite Abstützung
Das Projekt des Sicherheitsparcours ist breit abgestützt. Die SUVA begleitete den Aufbau des Parcours beratend. GBV-Mitgliedfirmen sind gemeinsam für den Aufbau und den Betrieb des Parcours verantwortlich und stellen die Kursinstruktoren. Die HG Commerciale stellt in Chur und Zernez ihre Lagerareale für die Durchführung des Sicherheitsparcours zur Verfügung. Die Sozialpartner des Bauhauptgewerbes unterstützen das Projekt, indem den teilnehmenden Unternehmungen die Kurs- und Lohnausfallkosten aus dem Parifonds Bau zurückerstattet werden.

Medienkontakt:
Graubündnerischer Baumeisterverband
Andreas Felix, Geschäftsführer
Comercialstrasse 20, 7002 Chur
Tel: 081 257 08 08
Mail: gbv@gbv.ch

Chur, 4. Mai 2015

Rundschreiben II/2015 für Mitglieder

Die Mitglieder des Graubündnerischen Baumeisterverbandes erhielten im Rundschreiben II/2015 folgende Unterlagen und Mitteilungen:

  • Mitteilungen von der Generalversammlung 2015
  • Eidgenössische Abstimmung 14.06.2015: Parolen GBV
  • Weiterbildungsangebote GBV: Themenvoranzeige Winter 2015
  • Personelles auf der Geschäftsstelle

Rundschreiben I/2015 für Mitglieder

Die Mitglieder des Graubündnerischen Baumeisterverbandes erhielten im Rundschreiben I/2015 folgende Unterlagen und Mitteilungen:

  • Mitgliederbeiträge 2015 – Deklaration SUVA-Lohnsumme 2014
  • Weiterbildungskurs GBV 2015 – Erfahrungsaustausch für Ausbildner
  • „fide-Sprachkurs auf der Baustelle“ – Kursausschreibung 2015

Eine wirtschaftsschädigende Initiative folgt der nächsten!

Am 14. Juni 2015 stimmen wir über die Volksinitiative “Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV“ ab. Die Abstimmungsvorlage fügt sich nahtlos in eine ganze Reihe wirtschaftsschädigender Volksinitiativen der jüngeren Vergangenheit ein. Der Graubündnerische Baumeisterverband (GBV) lehnt die Initiative entschieden ab.

Die Schweiz torkelt von einer wirtschaftsschädigenden Volksinitiative zur nächsten. Und es scheint noch nicht zu reichen. Nachdem im vergangenen Jahr mit der Volksinitiative gegen Masseneinwanderung, der Mindestlohninitiative, der “Ecopop“-Initiative und der Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung gleich über vier Vorlagen abgestimmt wurde, welche die Bauwirtschaft stark tangieren oder tangiert hätten, werden wir am 14. Juni 2015 bereits wieder abstimmen. Diesmal über die Erbschafssteuerinitiative. Die Initiative ist unternehmensfeindlich und gefährdet insbesondere die Nachfolgeregelung in familiengeprägten KMU stark. Eine Vielzahl von Arbeitsplätzen würde durch diese neue Steuer auf Bundesebene auf fahrlässige Art und Weise gefährdet. Die verfassungsmässige Steuerhoheit der Kantone wird ausgehebelt und der Volkswille missachtet. Dies weil verschiedene Kantone, so beispielsweise Graubünden, vor einigen Jahren die Erbschaftssteuer per Volksentscheid abgeschafft haben.

Gegen Änderung des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen.
Ebenfalls abgelehnt wird vom GBV die Änderung des Bundesgesetztes über Radio und Fernsehen. Einmal mehr wird über die Lohnsumme der Faktor Arbeit belastet und es werden jene Betriebe bestraft, welche eine hohe Anzahl Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Umso stossender ist dieser Umstand, weil alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ihrem Privathaushalt bereits für ihren Radio- und Fernsehkonsum besteuert werden. Mit der Besteuerung ihrer Lohnsumme beim Arbeitgeber erfolgt eine klassische Doppelbesteuerung.

Kontakt:

Graubündnerischer Baumeisterverband

Markus Derungs
Präsident
Ortolfistrasse 3
7277 Davos Glaris
Telefon: 081 420 30 40
Mobile: 079 611 15 01
Mail: m.derungs@derungsbau.ch

Andreas Felix
Geschäftsführer
Comercialstrasse 20
7002 Chur
Telefon: 081 257 08 08
Mobile: 079 445 50 71
Mail: andreas.felix@gbv.ch

Eine wirtschaftsschädigende Initiative folgt der nächsten!

Am 14. Juni 2015 stimmen wir über die Volksinitiative “Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV“ ab. Die Abstimmungsvorlage fügt sich nahtlos in eine ganze Reihe wirtschaftsschädigender Volksinitiativen der jüngeren Vergangenheit ein. Der Graubündnerische Baumeisterverband (GBV) lehnt die Initiative entschieden ab.

Die Schweiz torkelt von einer wirtschaftsschädigenden Volksinitiative zur nächsten. Und es scheint noch nicht zu reichen. Nachdem im vergangenen Jahr mit der Volksinitiative gegen Masseneinwanderung, der Mindestlohninitiative, der “Ecopop“-Initiative und der Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung gleich über vier Vorlagen abgestimmt wurde, welche die Bauwirtschaft stark tangieren oder tangiert hätten, werden wir am 14. Juni 2015 bereits wieder abstimmen. Diesmal über die Erbschafssteuerinitiative. Die Initiative ist unternehmensfeindlich und gefährdet insbesondere die Nachfolgeregelung in familiengeprägten KMU stark. Eine Vielzahl von Arbeitsplätzen würde durch diese neue Steuer auf Bundesebene auf fahrlässige Art und Weise gefährdet. Die verfassungsmässige Steuerhoheit der Kantone wird ausgehebelt und der Volkswille missachtet. Dies weil verschiedene Kantone, so beispielsweise Graubünden, vor einigen Jahren die Erbschaftssteuer per Volksentscheid abgeschafft haben.

Gegen Änderung des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen.

Ebenfalls abgelehnt wird vom GBV die Änderung des Bundesgesetztes über Radio und Fernsehen. Einmal mehr wird über die Lohnsumme der Faktor Arbeit belastet und es werden jene Betriebe bestraft, welche eine hohe Anzahl Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Umso stossender ist dieser Umstand, weil alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ihrem Privathaushalt bereits für ihren Radio- und Fernsehkonsum besteuert werden. Mit der Besteuerung ihrer Lohnsumme beim Arbeitgeber erfolgt eine klassische Doppelbesteuerung.