Baumeister schenken FIUTSCHER-Objekt der Stadt Chur

Anlässlich der FIUTSCHER 2016 hat die Maurerin Flavia Schnoz aus Disentis am Stand der Bündner Baumeister ein Kunstobjekt erstellt. Mit Backsteinen hat sie das Stadtwappen von Chur gebaut und Mitglieder des Bündner Malerunternehmer-Verbandes haben das Objekt anschliessend mit Witterungs- und Antigraffitischutz versehen.

Stolz durfte der Graubündnerische Baumeisterverband  das Objekt am 19. April 2017 als Geschenk der Stadt Chur übergeben. Es freut die Bündner Baumeister sehr, dass das Kunstwerk seinen Platz bei der Einfahrt auf den Parkplatz «Obere Au» gefunden http://www.suedostschweiz.ch/diverses/2017-04-19/maurerin-baut-churer-stadtwappen

Medienmitteilung

Lernende Maurer und Baupraktiker üben in Landquart

Vom 11. Mai – 21. Juni 2017 haben sich 39 lernende Bündner Maurer und 6 Baupraktiker dem Qualifikationsverfahren (QV) zum Abschluss ihrer Ausbildung zu stellen. Zurzeit holen sie sich in Landquart im Rahmen eines Vorkurses den letzten Schliff.

Seit mehreren Jahren bietet der Graubündnerische Baumeisterverband in Landquart einen Vorkurs an, welcher sich bei Lernenden und Ausbildnern eines grossen Zuspruchs erfreut. Er ermöglicht eine letzte Standortbestimmung vor der Prüfung. Sein Ergebnis bildet die Basis, um die letzte Phase der Vorbereitung zielgerichtet in die Hand zu nehmen.

Die Berufsausbildung zum Maurer dauert drei Jahre und jene zum Baupraktiker deren zwei. Sie erfolgt im Rahmen des trialen Ausbildungssystems. Ausbildungsbetrieb, Berufsfachschule und überbetriebliche Kurse teilen sich die Ausbildungsverantwortung. Die Berufsfachschule vermittelt die Berufskenntnisse und die allgemeinbildenden Fächer, der Einführungskursplatz führt die Lernenden in die Grundlagen der praktischen Ausführung ein und der Ausbildungsbetrieb zeichnet sich für die fachtechnisch korrekte Umsetzung des Grundlagenstoffes in der Praxis verantwortlich.

Wertvolle Standortbestimmung

Die Ausbildung im Betrieb stützt sich auf die Bildungsverordnung für die Berufe Maurerin/Maurer EFZ und Baupraktikerin/Baupraktiker EBA. Darin sind die reglementarisch geforderten Ausbildungsinhalte strukturiert dargestellt und auf die einzelnen Lehrjahre und Ausbildungseinheiten aufgeteilt. Mittels Ausbildungsberichten überprüfen Ausbildner und Lernende periodisch den Ausbildungsfortschritt. Als zusätzliche Möglichkeit einer letzten Standortbestimmung vor dem Qualifikationsverfahren erweist sich der Vorkurs des Graubündnerischen Baumeisterverbandes. Der diesjährige „Vorkurs Qualifikationsverfahren“ findet, unterteilt in vier Gruppen, vom 3. April – 26. April 2017 statt und steht unter der Leitung von Albert Disch, Schiers. Er erfreut sich regen Zuspruchs. Wieder haben ausnahmslos alle Ausbildungsbetriebe ihre Lernenden zum Vorkurs angemeldet. Die Ziegelei Landquart AG gewährt dem Kurs auf ihrem Areal Gastrecht und stellt die notwendigen Baustoffe in namhafter Höhe gratis zur Verfügung. Weiter unterstützen mehrere Mitgliedfirmen des GBV den Kurs.

Echte Prüfungssimulation

Während drei Tagen haben die Lernenden die Möglichkeit, unter prüfungsähnlichen Bedingungen ein Übungsobjekt zu erstellen. Das Objekt wird durch den Kursleiter nach Kriterien bewertet, wie sie auch am Qualifikationsverfahren zur Anwendung gelangen. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die Notengebung im Vorkurs gut mit den später beim QV effektiv erzielten Ergebnissen übereinstimmt. Daraus kann der Schluss gezogen werden, dass es sich bei diesem Vorkurs um eine echte Prüfungssimulation handelt, auf deren Ergebnis Ausbildner und Lernende die letzte Phase der Prüfungsvorbereitung zielgerichtet angehen können.

 

Medienkontakt:

Graubündnerischer Baumeisterverband , Andreas Felix, Geschäftsführer, Telefon: 081 257 08 08, Mobile: 079 445 50 71, Mail: andreas.felix@gbv.ch

Weitere Infos unter http://www.gbv.ch

Medienmitteilung_QV_VK

Rundschreiben II/2017 für Mitglieder

Die Mitglieder des Graubündnerischen Baumeisterverbandes erhielten im Rundschreiben II/2017 folgende Unterlagen und Mitteilungen:

  • Einladung zur Generalversammlung vom 5. Mai 2017 in Andeer
  • Balanced Score Card 2017 des GBV
  • Energiestrategie 2050 – Abstimmungsparole GBV
  • Bestellung Fahnen und Baustellennetze GBV
  • Kursausschreibung „Historische gestaltende Putztechniken am Denkmal“
  • Suva Präventionskampagne 2017

Energiestrategie 2050: Bündner Baumeister sagen JA

Der Graubündnerische Baumeisterverband sagt JA zur Energiestrategie 2050 über deren erstes Massnahmenpaket am 21. Mai 2017 mit der Revision des Energiegesetzes abgestimmt wird. Die Bündner Baumeister bekennen sich damit zu verstärkten Investitionen in die lokale Energieerzeugung und zur Verbesserung der Energieeffizienz, namentlich im Gebäudebereich.

Graubünden produziert heute gut 20% des Schweizer Wasserkraftstroms. Viele Anlagen stehen in der Mitte ihrer konzessionierten Laufzeit und haben teilweise erheblichen Sanierungsbedarf. Zugleich steht die Branche wegen subventioniertem, ausländischem Strom unter einem starken wirtschaftlichen Druck. Das revidierte Energiegesetz gibt hier Gegensteuer und unterstützt die Wasserkraft mit Investitionsbeiträgen und einer Marktprämie. Auch wenn die Wirkung dieser beiden Instrumente begrenzt ist, so ist sind sie doch ein klares Bekenntnis zur Bedeutung der Wasserkraft und deren Gleichbehandlung mit anderen neuen erneuerbaren Energien. Zudem deklariert das revidierte Gesetz grössere Wasserkraft-Ausbauprojekte explizit als von nationalem Interesse. Dieses Interesse ist von den Behörden erstmals gesetzlich bindend als gleichwertig zu den Schutzinteressen nach dem Natur- und Heimatschutzgesetz zu beurteilen. Für die Realisierbarkeit der heute aus wirtschaftlichen Gründen sistierten Wasserkraftprojekte “Lago Biancho“ oder “Klus“ und damit für die Wasserkraft in Graubünden und die Bündner Bauwirtschaft kann dies dereinst von grosser Bedeutung sein.

Aus den Erträgen der bestehenden CO2-Abgabe, deren Rahmen mit der Revision nicht verändert wird, dürfen neu und zeitlich unbefristet 150 Millionen Franken mehr an die Förderung der Energieeffizienz von Gebäuden ausgerichtet werden. Davon dürften Hausbesitzer von sanierungsbedürftigen Liegenschaften, die Haustechnikbranche und das gesamte Ausbaugewerbe in gleichem Masse profitieren. Im Kanton Graubünden sind im gesamten Bauhaupt- und Baunebengewerbe rund 15‘000 Personen beschäftigt. Nach dem Wegfall der Beschäftigung im Zweitwohnungsbau sind entsprechende Impulse im Bereich der Gebäudesanierung sehr willkommen und sichern Arbeitsplätze in den Regionen unseres Kantons.

Auch ordnungspolitische Argumente, bewegen den GBV zur JA-Parole. Nur mit einem JA wird das marktverzerrende Instrument der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) zeitlich klar befristet und entfällt ab 2023 bzw. 2031.

Ein JA am 21. Mai 2017 stärkt die Position der Wasserkraft und der gewerblichen Wirtschaft, fördert die Innovation und Entwicklung im Bereich der Energieeffizienz von Gebäuden und hilft mit Arbeitsplätze in den Regionen zu sichern.

 

Medienkontakt

Graubündnerischer Baumeisterverband

Markus Derungs
Präsident
Telefon: 081 420 30 40 08
Mobile: 079 611 15 01
Mail: m.derungs@derungsbau.ch

Andreas Felix
Geschäftsführer
Telefon: 081 257 08 08
Mobile: 079 445 50 71
Mail: andreas.felix@gbv.ch