Bündner Bauwirtschaft – Konsolidierte Nachfrage!

Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Graubünden haben im ersten Semester 2017 gegenüber dem Vorjahr um +9.3% zugenommen. Die Zunahme ist vor allem im Wohnungsbau und im übrigen Hochbau begründet. Auch die Bautätigkeit liegt gegenüber dem Vorjahr mit +12.3% im Plus. Die Zahl der Beschäftigten trug dieser Entwicklung Rechnung und stieg um +3.4% auf 5‘088. Die […]

Rundschreiben V/2017 für Mitglieder

Die Mitglieder des Graubündnerischen Baumeisterverbandes erhielten im Rundschreiben V/2017 folgende Unterlagen und Mitteilungen:

  • Protokoll GV 2017
  • Mitgliederumfrage „Vertretung Baugewerbe in der Politik“
  • Jahresgespräche öffentliche Bauherrschaften – Anliegen der Mitglieder
  • Abstimmungen 24. September 2017
  • SBV-Insider: Vorgehen zur Beförderung von Arbeitnehmern der Lohnklasse C zu B
  • Weiterbildungsangebot GBV Herbst 2017 – Vertiefung Arbeitsrecht LMV
  • Eignungstest für lernende Maurer/innen EFZ und Baupraktiker/innen EBA 2017/2018
  • Neue Kursangebote MLS 2018 – Kursausschreibungen

Rundschreiben V/2017 für Mitglieder

Die Mitglieder des Graubündnerischen Baumeisterverbandes erhielten im Rundschreiben V/2017 folgende Unterlagen und Mitteilungen:

  • Protokoll GV 2017
  • Mitgliederumfrage „Vertretung Baugewerbe in der Politik“
  • Jahresgespräche öffentliche Bauherrschaften – Anliegen der Mitglieder
  • Abstimmungen 24. September 2017
  • SBV-Insider: Vorgehen zur Beförderung von Arbeitnehmern der Lohnklasse C zu B
  • Weiterbildungsangebot GBV Herbst 2017 – Vertiefung Arbeitsrecht LMV
  • Eignungstest für lernende Maurer/innen EFZ und Baupraktiker/innen EBA 2017/2018
  • Neue Kursangebote MLS 2018 – Kursausschreibungen
Bild von Schutzbauten

Wir Bündner schaffen das – auch mit Hilfe der Baumeister!

Mit Betroffenheit hat der Graubündnerische Baumeisterverband die dramatischen und tragischen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Bergsturz und dem nachfolgenden Murgang in der Val Bondasca und in Bondo zur Kenntnis genommen. Es ist beeindruckend wie unaufgeregt, spontan und solidarisch die betroffene Bevölkerung die Nachbarschaftshilfe lebt und wie effizient und zielgerichtet die Katastrophenhilfsorganisation unseres Kantons funktioniert. Dafür gebührt den Behörden auf allen Stufen ein grosses Kompliment.

Das Gratismagazin 20 Minuten berichtete am Sonntag, 27. August 2017 darüber, dass die Behörden Hilfe von einer spezialisierten Bauunternehmung in Zürich beigezogen haben. Begründet wird dies gemäss dem Sprecher der Kantonspolizei Graubünden damit, dass es im Tal nicht genügend schweres Material gebe und deshalb die Unterstützung aus allen Landesteilen benötigt werde. Der Graubündnerische Baumeisterverband (GBV) als Berufsverband der Bündner Baumeister legt Wert auf die folgende Feststellung:

Dass bei ausserordentlichen Ereignissen die lokal verfügbaren Einsatzmittel rasch an ihre Grenzen stossen liegt auf der Hand. Gerade das aktuelle Beispiel zeigt aber auf, wie wichtig lokale Kapazitäten für die Erstintervention bis zur Verstärkung mit herangeführten Mitteln sind. Die Bauwirtschaft im Kanton Graubünden ist leistungsfähig und schlagkräftig. Das hat sie bei gravierenden Unwetterereignissen der Vergangenheit im Puschlav, in der Surselva, in Klosters oder beim Murgang in der Val Parghera bewiesen. Sie verfügt über geeignetes Gerät und erfahrende Fachkräfte für Bau- und Räumungsarbeiten im Gebirge, auch unter erschwerten Bedingungen. Die Bündner Baumeister sind deshalb überrascht und offen gestanden auch irritiert, dass nicht konsequent die im Kanton verfügbaren Einsatzmittel angefragt und aufgeboten werden, bevor weitere Verstärkung angefordert wird. Davon ausgenommen sind im Kanton nicht verfügbare Spezialgeräte. Gerade für einen Gebirgskanton dürfte es in Zukunft noch wichtiger werden, dass die im Kanton ansässigen Unternehmen über das entsprechende Fachwissen, geeignete Maschinen und gut ausgebildet Fachkräfte für die Krisenreaktion verfügen. Dies ist aber nur gewährleistet, wenn sie im Ernstfall auch eingesetzt werden. Die Baumeister sind gerne bereit schnell und unkompliziert ihren Beitrag zu leisten und über den GBV bei Bedarf die notwendige Koordination sicherzustellen.

Bild von Schutzbauten

Wir Bündner schaffen das – auch mit Hilfe der Baumeister!

Mit Betroffenheit hat der Graubündnerische Baumeisterverband die dramatischen und tragischen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Bergsturz und dem nachfolgenden Murgang in der Val Bondasca und in Bondo zur Kenntnis genommen. Es ist beeindruckend wie unaufgeregt, spontan und solidarisch die betroffene Bevölkerung die Nachbarschaftshilfe lebt und wie effizient und zielgerichtet die Katastrophenhilfsorganisation unseres Kantons funktioniert. Dafür gebührt den Behörden auf allen Stufen ein grosses Kompliment.

Das Gratismagazin 20 Minuten berichtete am Sonntag, 27. August 2017 darüber, dass die Behörden Hilfe von einer spezialisierten Bauunternehmung in Zürich beigezogen haben. Begründet wird dies gemäss dem Sprecher der Kantonspolizei Graubünden damit, dass es im Tal nicht genügend schweres Material gebe und deshalb die Unterstützung aus allen Landesteilen benötigt werde. Der Graubündnerische Baumeisterverband (GBV) als Berufsverband der Bündner Baumeister legt Wert auf die folgende Feststellung:

Dass bei ausserordentlichen Ereignissen die lokal verfügbaren Einsatzmittel rasch an ihre Grenzen stossen liegt auf der Hand. Gerade das aktuelle Beispiel zeigt aber auf, wie wichtig lokale Kapazitäten für die Erstintervention bis zur Verstärkung mit herangeführten Mitteln sind. Die Bauwirtschaft im Kanton Graubünden ist leistungsfähig und schlagkräftig. Das hat sie bei gravierenden Unwetterereignissen der Vergangenheit im Puschlav, in der Surselva, in Klosters oder beim Murgang in der Val Parghera bewiesen. Sie verfügt über geeignetes Gerät und erfahrende Fachkräfte für Bau- und Räumungsarbeiten im Gebirge, auch unter erschwerten Bedingungen. Die Bündner Baumeister sind deshalb überrascht und offen gestanden auch irritiert, dass nicht konsequent die im Kanton verfügbaren Einsatzmittel angefragt und aufgeboten werden, bevor weitere Verstärkung angefordert wird. Davon ausgenommen sind im Kanton nicht verfügbare Spezialgeräte. Gerade für einen Gebirgskanton dürfte es in Zukunft noch wichtiger werden, dass die im Kanton ansässigen Unternehmen über das entsprechende Fachwissen, geeignete Maschinen und gut ausgebildet Fachkräfte für die Krisenreaktion verfügen. Dies ist aber nur gewährleistet, wenn sie im Ernstfall auch eingesetzt werden. Die Baumeister sind gerne bereit schnell und unkompliziert ihren Beitrag zu leisten und über den GBV bei Bedarf die notwendige Koordination sicherzustellen.

Erfolgreiche Lehrabschlüsse 2017

35 Maurer EFZ, 4 Baupraktiker EBA, 4 Strassenbauer EFZ und 2 Strassenbaupraktiker EBA haben ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Der Abschluss der beruflichen Grundbildung und das bestandene Qualifikationsverfahren sind Ausdruck einer vollbrachten Leistung und einer übersprungenen Hürde. Der GBV gratuliert allen erfolgreichen Prüfungsabsolventen ganz herzlich.

Die erfolgreichen Prüfungskandidaten sehen Sie hier.

 

 

Arbeitssicherheit für die Praxis

Arbeitssicherheit als Branchenziel

Das Bauhauptgewerbe setzt die Auflagen an die Unternehmungen bezüglich Arbeitssicherheit mittels einer Branchenlösung (sicuro) um. Den Schulungsauftrag nimmt der Graubündnerische Baumeisterverband (GBV) mit Unterstützung der SUVA und der PBK Bau wahr. Die Sicherheitsparcours 2017 in Chur und Zernez besuchen rund 300 Teilnehmer.

sicuro – die Branchenlösung
Das Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) und die Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten (VUV) geben vor, dass der Arbeitgeber für die Sicherheit in seinem Betrieb verantwortlich ist. Das Bauhauptgewerbe setzt die vorgegebenen Massnahmen mit sicuro um (www.sicuro.ch). Unternehmungen, welche den Vorgaben von sicuro nachkommen, erfüllen die gesetzlichen Auflagen.

Unfallzahlen um 42% gesenkt
In den letzten 25 Jahren konnte die Zahl der Unfälle im Bauhauptgewerbe laufend und nachweisbar um 42% reduziert werden.

Jahr                                Unfälle pro tausend Mitarbeiter

1990                                                   321

1995                                                   283

2000                                                  240

2006                                                  224

2010                                                  209

2015                                                   186

Dieser rückläufige Trend ist sicher der Tatsache zu verdanken, dass der Schweizerische Baumeisterverband die Sicherheit auf Baustellen zu einem zentralen Thema gemacht hat und schweizweit jedes Jahr verschiedene Aktivitäten umgesetzt werden. Die Sicherheitsparcours in Chur und Zernez, welche alle zwei Jahre durchgeführt werden, gehören dazu.

Ausbildung als Schlüssel
Die konsequente Förderung der Arbeitssicherheit im Betrieb spielt zunehmend eine wichtige Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit einer Unternehmung. Der Schweizerische Baumeisterverband unterstützt seine Mitglieder mit der Beratungsstelle für Arbeitssicherheit (BfA) wirksam mit der Herausgabe von Informationen und Dokumentationen im Bereich der Arbeitssicherheit. Ein rasch wirksamer Ansatzpunkt auf betrieblicher Ebene ist die gezielte Schulung des Personals im Umgang mit risikoträchtigen Situationen, Hilfsmitteln und Geräten. Eine effiziente Möglichkeit, diese Schulung umzusetzen, bildet die Ausbildung am Sicherheitsparcours.

Sicherheitsparcours
Das Ziel der Schulung am Sicherheitsparcours ist die Förderung des sicherheitsgerechten Verhaltens auf der Baustelle, die Verminderung von Arbeitsunfällen und die Senkung der Versicherungsprämien durch Unfallverhütung. Der Sicherheitsparcours 2017 beinhaltet Posten, an denen mittels praktischer Anwendung Kenntnisse über das Sichern von Lasten auf und in Fahrzeugen aller Art sowie über Sturzsicherung auf Baustellen im Hoch- und Tiefbau (Betongerüste, Schutzgerüste, Graben und Spriessungen) vermittelt werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmer zum Thema „Anwendung der persönlichen Schutzausrüstung“ instruiert. Die Kapazität des Parcours beträgt 50 Teilnehmer pro Kurshalbtag. Die Teilnehmer absolvieren die Posten in Gruppen von 8 – 10 Personen nach dem Rotationsprinzip. Für die Kurse vom 16. bis 18. Mai 2017 in Chur sowie vom 13. bis 14. Juni 2017 in Zernez sind rund 300 Teilnehmer aus Bauunternehmungen des Kantons Graubündens angemeldet.

Breite Abstützung
Das Projekt des Sicherheitsparcours ist breit abgestützt. Die SUVA unterstützt und begleitet den Parcours beratend. GBV-Mitgliedfirmen sind gemeinsam für den Aufbau und den Betrieb des Parcours verantwortlich und stellen die Kursinstruktoren. Die HG Commerciale stellt in Chur und Zernez ihre Lagerareale für die Durchführung des Sicherheitsparcours zur Verfügung. Die Sozialpartner des Bauhauptgewerbes unterstützen das Projekt, indem den teilnehmenden Unternehmungen die Kurs- und Lohnausfallkosten aus dem Parifonds Bau zurückerstattet werden.

Barbara Dönz
Geschäftsführer-Stellvertreterin
Comercialstrasse 20
7007 Chur
Telefon 081 257 08 08
Mail gbv@gbv.ch

Generalversammlung 2017

Anlässlich der GV vom 5. Mai 2017 in Andeer durfte Präsident Markus Derungs Rudolf Minsch, Chefökonom bei economiesuisse sowie rund 100 Mitglieder und Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüssen

GV Eröffnungsansprache Markus Derungs.

Der Hauptreferent, Professor Dr. Rudolf Minsch, beantwortete in seinem Referat die Frage „Kehrt das Wachstum zurück?“ mit JA, da alle Konjunkturdaten auf ein beschleunigtes Wachstum hindeuten würden. Was die Entwicklung des Immobilienmarktes in der Schweiz angeht, zeichnet sich gemäss Professor Minsch eine Überhitzung ab, aber es besteht die Chance auf ein „Soft Landing“, solange die Konjunktur weiter anzieht und die Zinsen tief bleiben. Professor Minsch schloss seine Ausführungen mit dem Appell an die Bündner Baumeister, in Bezug auf den Immobilienmarkt sehr, sehr wachsam zu sein.

Regierungsrat Mario Cavigelli, Zentralpräsident SBV Gian Luca LardiRegierungsrat Dr. Mario Cavigelli überbrachte die Grüsse der Bündner Regierung. Als Vertreter des SBV nahm der Zentralpräsidenten Gian Luca Lardi an der Versammlung teil.

Generalversammlung vom 5. Mai 2017 in Andeer

An der GV der Bündner Baumeister in Andeer durfte Präsident Markus Derungs rund 100 Mitglieder und Gäste aus Wirtschaft und Politik begrüssen. Anlässlich der ordentlichen Wahlen wurden sowohl der Präsident als auch alle Vorstandsmitglieder einstimmig wiedergewähl.

Der Hauptreferent, Professor Dr. Rudolf Minsch, Chefökonom und Mitglied der Geschäftsleitung bei economiesuisse, beantwortete in seinem Referat die Frage „Kehrt das Wachstum zurück?“ mit JA, da alle Konjunkturdaten auf ein beschleunigtes Wachstum hindeuten würden. Was die Entwicklung des Immobilienmarktes in der Schweiz angeht, zeichnet sich gemäss Professor Minsch eine Überhitzung ab, aber es besteht die Chance auf ein „Soft Landing“, solange die Konjunktur weiter anzieht und die Zinsen tief bleiben. Professor Minsch schloss seine Ausführungen mit dem Appell an die Bündner Baumeister, in Bezug auf den Immobilienmarkt sehr, sehr wachsam zu sein.

Regierungsrat Mario Cavigelli, Zentralpräsident SBV Gian Luca LardiRegierungsrat Dr. Mario Cavigelli überbrachte die Grüsse der Bündner Regierung. Als Vertreter des SBV nahm der Zentralpräsidenten Gian Luca Lardi an der Versammlung teil.

 

 

 

 

Begrüssungsansprache des Präsidenten Markus Derungs, gehalten anlässlich der GV vom 5. Mai 2017 in Andeer GV Eröffnungsansprache Markus Derungs

Baumeister schenken FIUTSCHER-Objekt der Stadt Chur

Anlässlich der FIUTSCHER 2016 hat die Maurerin Flavia Schnoz aus Disentis am Stand der Bündner Baumeister ein Kunstobjekt erstellt. Mit Backsteinen hat sie das Stadtwappen von Chur gebaut und Mitglieder des Bündner Malerunternehmer-Verbandes haben das Objekt anschliessend mit Witterungs- und Antigraffitischutz versehen.

Stolz durfte der Graubündnerische Baumeisterverband  das Objekt am 19. April 2017 als Geschenk der Stadt Chur übergeben. Es freut die Bündner Baumeister sehr, dass das Kunstwerk seinen Platz bei der Einfahrt auf den Parkplatz «Obere Au» gefunden http://www.suedostschweiz.ch/diverses/2017-04-19/maurerin-baut-churer-stadtwappen

Medienmitteilung